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Open Office beim Verlag Hermann Schmidt

schmidt-verlag-1Vergangene Woche öffnete der Verlag Hermann Schmidt seine Türen für jedermann und lud ein zum großen Open Office-Day. Bei Glühwein, Sekt und Mandelkern durfte man durch die Verlagsräume schlendern, in Rest- und Buchmessebeständen stöbern und die Mitarbeiter über ihre Tätigkeiten ausquetschen.

Mitten im finthener Industriegebiet verstecken sich seit 2012 die Verlagsräume des Schmidt-Verlags. Steigt man das kurze Treppenhaus des ehemaligen Fabrikgebäudes hinauf, befindet man sich plötzlich in der hohen, hellen Redaktion. An jeder Ecke stehen Kunstdrucke und Bildbände, große Regale sind vollgestopft mit alten und neuen Schätzen des Verlagshauses. Überall wuseln Leute umher, tragen Druckfahnen und Kopien zur Abnahme herum und stehen für die Fragen der interessierten Besucher bereit. Das Highlight für jeden Liebhaber schöner Druckwerke ist ein kleiner Raum, in dem man sich durch das ganze Programm blättern kann. Hier gibt es die aktuellen Titel von „Kunst, Kommerz und Kinderkriegen“, hin zu „Handgeschriebene Schriften“ aus dem frühen 20. Jahrhundert, gibt es auch den dicken Band „Futura“ zur aktuellen Ausstellung im Gutenberg-Museum. Nur der Abreißkalender „An Apple a Day 2017“, der ist leider auch hier komplett vergriffen, man könne sich noch immer kaum retten vor Anfragen, schwärmt eine Verlagsmitarbeiterin.
Schon früh an diesem Nachmittag herrscht reger Trubel im Verlag, die Leute kommen und schmökern und nicht wenige tragen Arme voller Büchern aus den hellen Hallen. Auch mir ergeht es nicht anders und ich verlasse den Open Office-Day um einige Weihnachtsgeschenke reicher.

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Danke an den Schmidt-Verlag für dieses schöne Angebot, mehr Infos dazu gibt’s unter typografie.de.

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